Hans Haid

Lesebuch Ötztaler Alpen.

Reiseberichte. Poesie. Lieder und Oper. Von Gletschern und Fernersee-Ausbrüchen.

 

  • kein Nachdruck
  • EUR 24,90
  • ISBN 978-3-7066-2329-2
  • 256 Seiten,
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Die zwölfte Publikation Ötztal-Archiv schließt an das erste Buch „Sagen und Geschichten aus dem Ötztal“ an. Das „Lesebuch Ötztaler Alpen“ vermittelt einen Einblick in die reichhaltige Literatur, die über diese Gebirgsregion zwischen Reschen und Timmel, zwischen dem Inntal und dem Etschtal in den letzten 400 Jahren verfaßt wurden. In der Hauptsache sind es Reiseberichte aus… Mehr

Die zwölfte Publikation Ötztal-Archiv schließt an das erste Buch „Sagen und Geschichten aus dem Ötztal“ an. Das „Lesebuch Ötztaler Alpen“ vermittelt einen Einblick in die reichhaltige Literatur, die über diese Gebirgsregion zwischen Reschen und Timmel, zwischen dem Inntal und dem Etschtal in den letzten 400 Jahren verfaßt wurden. In der Hauptsache sind es Reiseberichte aus der Zeit der Entdeckung und der Erstbesteigung unserer Berge. Es sind die ersten Stationen des Alpinismus und des Tourismus. Die Berichte über die Ötztaler Alpen sind eng verbunden mit der Geschichte rund um die Ferner. Die Ausbrüche des Vernagt-Eissees in den Jahren 1600, 1678, 1845, 1848 usw. brachten die ersten Impulse weltweiter Gletscherkunde. Aus dieser Gebirgsregion mit der größten Vergletscherung in den Ostalpen, mit den weltweit ältesten Darstellungen der Ferner stammt auch Pfarrer Franz Senn, der von Vent aus maßgeblich die Gründung des Alpenvereins betrieben hat.


Die Forschungs- und Reiseberichte von 1600 bis heute werden erweitert durch Beispiele aus der Literatur, also durch Gedichte und Erzählungen. Insbesondere folgt das Lesebuch auch den Spuren von einzigartigen Opern, die in der Gletscherwelt rund um Similaun und Marzell spielen. Die „Anderswelt“ der Ferner, die geheimnisvollen Kristallplätze der Saligen, die seit Jahrtausenden erfolgte Nutzung der alpenweit einzigartigen Hochgebirgslandschaft durch Menschen samt ihrem Lebens- und Überlebenskampf ist in vielen Berichten dieses Buches nachlesbar.

Hans Haid

Hans Haid zählt zu den vielseitigsten literarischen Stimmen Österreichs. 1938 in Längenfeld im Ötztal geboren, lebt er als Volkskundler, Alpenforscher, Publizist und Schriftsteller im Ötztal. Seit den 1960ern stand er mit H. C. Artmann und anderen Vertretern der Wiener Gruppe in regem Austausch. Der kritische Visionär wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2010, und gilt als Experte für die Geschichte und Geschichten des Alpenraums. Zahlreiche literarische Veröffentlichungen und Sachbücher über Geschichte und Kultur des alpinen Raums. Zuletzt erschienen: „Similaun“. Roman (Skarabæus 2008), „Sindt-Fluss“. Eine Kulturgeschichte der Naturkatastrophen im Alpenraum (zus. mit Barbara Haid, Studienverlag 2009) sowie „Naturkatastrophen in den Alpen“ (zus. mit Barbara Haid, HAYMONtb 2010). Im Haymon Verlag erscheint die Werkausgabe Hans Haid, beginnend 2018 mit "i schmeck in langes". Ausgewählte Gedichte.

Alle Bücher von Hans Haid