Gerda Holzmann

Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten

erkennen, vermehren, nutzen

 

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  • ISBN 978-3-7066-2635-4
  • 272 Seiten, gebunden
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Kleine Wunderwerke der Natur mit magischen Kräften!

Die 30 ungezähmten Kräuter, die Sie in diesem Buch kennenlernen, sind voller wertvoller Inhaltsstoffe. Sie trotzen der Sonne und dem Wind, sind eigenwillig und suchen sich ihre Standorte meist ohne Zutun von Menschenhand aus! Aber es gibt ein paar Tricks, um sie im eigenen Garten heimisch zu machen und ihnen Freiräume für ihr Wachstum zu geben.


Wildkräuter erkennen und vermehren!
Setzt man sich mit Wildkräutern auseinander, treten gerade zu Beginn wichtige Fragen auf: Welche dieser Pflanzen eignen sich besonders gut für den Garten, das Beet oder sogar den Blumentopf? Vermehrt man sie über die Wurzel oder über Samen? Wie sammelt man Wildkräuter richtig? Zu welcher Jahreszeit erntet man welches Kraut und welche Pflanzenteile verarbeitet man weiter – Blätter, Blüten oder Früchte?  Mit „Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten“ tauchen Sie in die Wunderwelt dieser kleinen Alleskönner ein und lernen dabei nicht nur, wie man das Gedeihen der wilden Kräuter am besten fördert und sie vermehrt, sondern auch welchen Nutzen diese Pflanzen für Ihre Gesundheit haben können!


Die natürliche Heilkraft von Wildkräutern ist gefragter denn je. Sie spenden positive Energie für Körper und Seele!
Mit Hilfe von Gerda Holzmanns genauen und feinfühligen Pflanzenbeschreibungen werden Sie zu aufmerksamen Beobachterinnen und Beobachtern der Natur. Sie werden über die Vielzahl essbarer Wildpflanzen staunen, die – oft gänzlich unbemerkt – in unserer unmittelbaren Nähe wachsen.
Mit einfachsten Rezepten rund um Tees, Tinkturen, Säfte, Salben, Waschungen und Wildkräutergerichte kann altes Pflanzenwissen auch in der heutigen Zeit seine Wirkung entfalten. In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie diese natürlichen Wirkstoffe für Ihr eigenes und für das Wohlbefinden Ihrer ganzen Familie nutzen können. So gelingt der Einstieg in ein naturnahes, grüneres Leben allemal!

– die natürliche Apotheke im eigenen Garten entdecken
– essbare Wildpflanze oder Unkraut: frühzeitiges Erkennen durch Fotos der verschiedenen Wachstumsphasen
– mehr Wildkräuter durch eigene Vermehrung über Samen und Wurzeln
– Praxisratschläge für Garten und Balkon, Gemüsebeet und Blumentopf
– Anleitungen zum Ernten, Trocknen und Konservieren 
– Wildkräuter verarbeiten und genießen mit einfachen Rezepten: von duftenden Tees, über köstliche Wildkräutergerichte bis hin zu bezaubernden und wohltuenden Spülungen und Salben 
– mit dem praktischen Sammelkalender auf einen Blick alles Wichtige zu Sammelzeit, verwertbaren Pflanzenteilen und Vermehrungsarten entdecken
– übersichtliches Register nach Anwendungsgebieten der Wildpflanzen
– mit vielen Tipps & Tricks der Wildkräuterexpertin 
– wunderschön bebildert mit über 300 Fotografien von Rupert Pessl und Gerda Holzmann

Gerda Holzmann

Gerda Holzmann fühlt sich seit ihrer Kindheit eng mit der Natur verbunden. Ihre Berufung waren letztlich auch die Kräuter. Als zertifizierter Wildkräuterguide und diplomierte Energetikerin setzt sie ihr Kräuterwissen und die natürliche Heilkraft heimischer Pflanzen regelmäßig ein. Für Sonnentor ist sie in der Produktentwicklung und in der Qualitätssicherung tätig. Mit ihrem ersten Buch „Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten“ lässt uns Gerda Holzmann nun an ihrem Erfahrungsschatz und ihren Kenntnissen rund um die wilden Kräuter teilhaben.

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Magazin

Wunderkraut Löwenzahn: ein Muss für jede Küche und Hausapotheke!

Jeder von uns kennt ihn - den Löwenzahn. Doch wer nutzt das Wildkraut mit seinen einzigartigen Inhaltstoffen und Vitaminen wirklich? Kaum zu übersehen ist er mit seinen strahlenden Blüten, die Wiesen im Frühling und Sommer oft wie ein leuchtend gelbes Pflanzenmeer scheinen lassen. Doch der Löwenzahn überzeugt nicht nur mit seiner Optik: Er ist eine Bereicherung für jede Küche, jede Tee- und Kaffeetasse und jede Hausapotheke!  

Den Gewöhnlichen Löwenzahn erkennen

[caption id="attachment_11908" align="alignright" width="164"]IMG_4325 Löwenzahn mit Blüte, Stängel und Blätter. Foto: Rupert Pessl[/caption] Unter dem Gewöhnlichen Löwenzahn wird eine Gruppe verwandter Pflanzenarten zusammengefasst, welche sich sehr ähnlich sehen und schwierig auseinanderzuhalten sind. Dazu gehören beispielsweise der Wiesen-Löwenzahn, der Alpen-Löwenzahn , der Sumpf-Löwenzahn oder der Schwielen-Löwenzahn. Die Volksheilkunde macht jedoch keinen Unterschied zwischen den Arten. Der Gewöhnliche Löwenzahn hat längliche, schrotsägeförmige Blätter. Sie können je nach Standort unterschiedlich geformt sein. In jedem Fall sind sie glatt, unbehaart und bilden am Boden eine Rosette. Der Stängel des Löwenzahns ist gerade, unbehaart und hohl. In den Blättern, dem Stängel und der Pfahlwurzel ist weißer Milchsaft enthalten. Der Blütenkopf ist aus zahlreichen gelben Zungenblüten zusammengesetzt. Die Blüten haben einen süßlichen, blumigen Geruch und Geschmack. Die Blätter und Wurzeln dagegen schmecken herb.

  [caption id="attachment_11909" align="alignleft" width="162"]Wildkraeuter-Tag2-234-IMG_9836 Der Löwenzahnblätter sollten immer mit der Wurzel geerntet werden. Foto: Rupert Pessl[/caption]

Den Gewöhnlichen Löwenzahn ernten und vermehren

An seinen Standort stellt der Löwenzahn keine speziellen Ansprüche. Das Wildkraut ist ein Stickstoffanzeiger: Wo Löwenzahn in Massen gedeiht, ist der Boden reichhaltig. Vom Löwenzahn sind alle Teile genießbar. Die Blätter können für die Wildkräuterküche das ganze Jahr über geerntet werden. Zur Teeherstellung sammelt man die Blätter vor der Blüte von März bis April. Geschlossene Blütenknospen pflückt man ebenfalls in diesem Zeitraum. Die Blüten haben von April bis Juni Saison. Die Wurzeln werden im März oder von August bis Oktober geerntet. Löwenzahn ist ein ausdauerndes Gewächs. Die Vermehrung von Löwenzahn erfolgt über die Samen oder die Wurzeln. Die Wurzelteilung ist allerdings effektiver. Dazu gräbt man die Wurzeln im Frühling oder Herbst, schneidet sie in zwei Zentimeter große Stücke und pflanzt sie in ein Beet. Die Samen werden im Herbst oder zeitig im Frühjahr einen Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Löwenzahn zählt zu den Dunkel- und Kaltkeimern

 

Ein rundum gesundes Wildgemüse!

Löwenzahnblätter übertreffen den Eisengehalt von Spinat um ein Vielfaches. Außerdem sind sie reich an Provitamin A und schneiden dabei besser ab als die Karotte. In Frankreich wird Löwenzahn sogar angebaut und ist in der Küche hochgeschätzt. Der Kultur- Löwenzahn bildet größere Blätter aus, die weniger gesägt sind. Außerdem schmeckt er milder als sein wilder Verwandter. Die großen Blüten sind voll von mineralstoff- und eiweißhaltigen Blütenpollen. Die Löwenzahnwurzel enthält im Frühjahr viel verdauungsanregenden Milchsaft, den man auch im Stängel findet. Ab Herbst tritt an Stelle des Milchsaftes ein zuckerähnlicher Stoff namens Inulin. Dieses Kohlenhydrat wird von Diabetikern besonders gut vertragen. Löwenzahnwurzeln lassen sich roh oder gekocht anderem Gemüse beifügen. Da die Wurzeln sehr bitter schmecken, sollte man sie sparsam dosieren.  

Einmal Ganzkörperreinigung gefällig?

[caption id="attachment_11911" align="alignright" width="148"]Wildkraeuter-Tag2-279-IMG_0286 Auch mit anderen Wildkräutern: Der Löwenzahn ist bestens geeignet für euren Genuss-Tee. Foto: Rupert Pessl[/caption] Mit Ausnahme der Blüten sind alle Teile des Löwenzahns im Geschmack vor allem herb. Löwenzahn ist zusammenziehend, magenstärkend, blutreinigend, harntreibend, leberund nierenanregend. Er verbessert den gesamten Stoffwechsel und hilft dem Körper, sich von unerwünschten Ansammlungen und Giftstoffen zu reinigen. Als Tee oder Wildgemüse bietet er sich für eine Frühjahrskur an. Besonders die Wurzel besitzt eine auflösende Eigenschaft bei Stauungen und Verschleimungen. Bei Appetitlosigkeit mit gleichzeitiger Verstopfung, sprich, wenn die Verdauung steht, bringt die Wurzel diese wieder in Schwung. Aus den Blüten hergestellter Sirup ist ebenfalls blutreinigend und kräftigend. Hautunreinheiten, Flechten oder Warzen können mit frischem Presssaft betupft oder mit Tee gewaschen werden. Auch eine Salbe aus der Löwenzahnwurzel eignet sich bestens zur Pflege. Löwenzahn stärkt die Unterleibsorgane und wird bei Nieren- und Blasenleiden verabreicht.  

So kann der Löwenzahn verwendet werden:

  • Der Tee aus allen frischen oder getrockneten Pflanzenteilen sowie der frische Presssaft sind bekömmlich, gesund und nicht nur zum Trinken, sondern auch zur äußerlichen Anwendung gut. Eine Salbe aus Löwenzahnwurzeln ist empfehlenswert zur Pflege von Hautunreinheiten.
  • Die Blätter des Löwenzahns passen exzellent zu den unterschiedlichsten Salaten, zu Kartoffeln und Gemüse. Die geschnittenen Stängel können wie Schnittlauch auf das Butterbrot oder in die Suppe gestreut werden. Die geschlossenen Blütenknospen eignen sich zum Einlegen. Die frische Wurzel macht sich fantastisch in Gemüsepfannen. Die Blüten sind schmackhaft und dekorativ in Salaten, Aufstrichen aber auch Süßspeisen.
  • Aus den Blüten wird Löwenzahnsirup (auch „Löwenzahnhonig“ genannt) hergestellt. Die getrocknete und geröstete Wurzel liefert Löwenzahnkaffee.
  2635Der Löwenzahn ist nur eines von vielen Wildkräuter, die ihr nutzen könnt. In ihrem Buch „Gesunde Wildkräuter aus meinem Garten“ führt Gerda Holzmann euch in die vielfältige und bunte Welt der ungezähmten Kräuter ein. Die in dem Buch beschriebenen Wildkräuter sind, so wie der Löwenzahn, voller wertvoller Inhaltsstoffe und spenden positive Energie für Körper und Seele.

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Kräuter sammeln und verarbeiten: Die besten Tipps für selbstgemachte Tees!

Wusstet ihr, was Kräuter alles können? Ob als Hausmittelchen bei Krankheiten, im Badezimmerschränkchen, in der Küche oder in Haus und Garten: Die Möglichkeiten der Kräuteranwendungen sind unglaublich vielfältig. Zum Beispiel können sie Kopfschmerzen lindern, Insekten fernhalten, die Stimmung heben, einer Mahlzeit den letzten Pfiff verleihen, gegen Heuschnupfen helfen, den Teint erfrischen, das Lächeln strahlen lassen, Schnaps besonders machen, als Limonadenzutat herrlich erfrischen und in Aufstrichen eine Jause zum kulinarischen Highlight aufwerten. Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger haben unzählige Kräuterfrauen besucht und überliefertes Wissen über Anwendungsmöglichkeiten der Kräuter des Alpenraums in ihrem neuen Buch „Die Kraft der Kräuter nutzen“ gesammelt. Apothekerin Zita Marsoner Staffler hat die 350 Rezepte und Tipps für Wohlbefinden, Schönheit, Küche, Haus und Garten geprüft.

Die verbreitetste Form, Kräuter zu sich zu nehmen, ist der Tee.

[caption id="attachment_9023" align="alignright" width="450"]Aus: „Die Kraft der Kräuter nutzen“ von  Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger. Aus: „Die Kraft der Kräuter nutzen“ von Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger. Foto: Alice Hönigschmid[/caption] Er wird zumindest täglich frisch zubereitet und schlückchenweise warm getrunken. Ob ein Kräuter-Tee gesüßt oder ungesüßt genossen werden soll, darüber gehen die Meinungen auseinander. Man kann ihn jedenfalls mit Honig süßen, was vor allem bei Husten noch eine zusätzliche Heilwirkung hat.

***Grundrezept****

In eine Teekanne gibt man etwa 1 gehäuften TL Kräuter pro Tasse.

Eine Tasse fasst zwischen 200 ml und 250 ml. Bei kleineren Tassen braucht man weniger und bei größeren Tassen entsprechend mehr Kräuter. Dann wird kochendes Wasser in die Kanne gegossen. Der Tee muss etwa 10 Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen, bei manchen Kräutern auch länger. Den Tee kann man jetzt in die Tasse abseihen. In kleinen Schlückchen trinken. Bei manchen Kräutern empfiehlt sich eine Abkochung, wobei das Kraut im Wasser mitgekocht wird, oder ein Kaltansatz, wobei das Kraut über Nacht im kalten Wasser ausgezogen wird.

Tipp: Heil-Tees haben eine gesundheitliche Wirkung auf unseren Körper und sollten in der Regel nicht länger als 4 Wochen verwendet werden. Nach einer Pause von 1–2 Wochen kann die Kur dann für weitere 4 Wochen fortgesetzt werden. Kräuter sollten innerhalb eines Jahres aufgebraucht sein, denn sie verlieren mit der Zeit wertvolle Inhaltsstoffe und ihren Geschmack. Sollten nach einem Jahr immer noch Kräuter vom vorigen Jahr vorhanden sein, können diese für ein Kräuterbad verwendet werden. Einfach 1–2 Handvoll in einen alten Strumpf geben, zuknöpfen und mit in die warme Badewanne nehmen!

[caption id="attachment_9022" align="alignright" width="450"]Aus: „Die Kraft der Kräuter nutzen“ von  Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger. Aus: „Die Kraft der Kräuter nutzen“ von Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger. Foto: Alice Hönigschmid[/caption]

FRISCHE ODER GETROCKNETE KRÄUTER?

Das Aroma frischer Kräuter ist durch nichts zu ersetzen. Sie haben das Maximum an Inhaltsstoffen, Mineralien und Vitaminen. Getrocknete Kräuter haben den Vorteil, dass man sie bei Kräuterbäuerinnen und Kräuterbauern kaufen und die Tees übers ganze Jahr verwenden kann. Wer jedoch frische Kräuter zur Verfügung hat, sollte sie vorziehen, aber dabei mindestens die doppelte Menge Kräuter pro Tasse verwenden, als man dafür getrocknete Kräuter benötigen würde.

DAS TROCKNEN UND AUFBEWAHREN DER KRÄUTER

Selbst gesammelte Kräuter werden am besten für ein paar Tage – kommt auf das Wetter an – auf Sieben oder Zeitungspapier an einer luftigen, schattigen Stelle getrocknet. Sie können jedoch auch auf die Dörre bei Stufe 1 gegeben werden, dann braucht es nur eine Nacht dafür. Die Kräuter sind trocken, wenn sie beim Anfassen „knistern“. Um sicher zu sein, dass die getrockneten Kräuter keine Insekten beinhalten, können sie luftdicht verpackt für 24 Stunden in die Tiefkühltruhe gegeben werden. Die getrockneten Kräuter sind am besten in einer Papiertüte, einem dunklen Glasgefäß oder einer Teedose aufzubewahren.

KRÄUTER SELBST SAMMELN

Kräuter selbst zu sammeln ist natürlich eine wunderbare Sache. Manche Kräuterfrauen sind der Überzeugung, dass dies die beste Einstimmung für die Seele ist, damit die Kräutlein auch dem Leib guttun. Manche sammeln Kräuter in der Natur, andere haben einen Garten, wo das eine oder andere von alleine wächst oder angebaut wird. Wichtig ist die richtige Erntezeit:
  • So sollen Blüten immer zu Beginn der Blütezeit geerntet werden,
  • Blätter in der Mitte der Blütephase,
  • Früchte zum Reifezeitpunkt und
  • Wurzeln entweder im Frühjahr oder im Herbst, jeweils vor und nach der Keimzeit.
  • Kräuter sollen immer bei trockenem Wetter gesammelt werden. Am besten wäre es, wenn es auch am Vortag nicht geregnet hat. Blätter und Blüten sollten am späten Vormittag gesammelt werden, wenn der Tau getrocknet ist und die ersten Sonnenstrahlen die Pflanzen erreicht haben.
Achtung: Nur sammeln, was bekannt ist! Es gibt tatsächlich einige sehr giftige Pflanzen in unseren Breitengraden. Anfänger/innen sollten sich unbedingt den Rat einer fachkundigen Kräuterfrau einholen. Beschreibungen und Abbildungen in einem Buch oder im Internet reichen nicht aus, um eine Pflanze genügend zu kennen. Wer sich nicht sicher ist, sollte lieber bei Kräuterbauern, Apotheken und Reformhäusern das betreffende Kraut beziehen. Es sollte der Grundsatz gelten: Nur so viel sammeln, wie man das Jahr über braucht – und das ist nicht so viel. [caption id="attachment_9122" align="alignright" width="250"]01_Titelei+Inhalt_LV.indd Der Frühstücks-Tee ist ein angenehm erfrischender Tee, der in der Früh Körper und Seele guttut. Foto: Alice Hönigschmid[/caption]

Rezepttipp:

  Frühstücks-Tee (von Kräuterfrau Rita Frener selbst entwickelt) 30 g getrocknete Pfefferminze 20 g getrocknete Himbeerblätter 10 g getrockneter Quendel 10 g getrocknete Rosenblüten
  • 1 TL der Mischung in eine Tasse geben
  • mit kochendem Wasser übergießen
  • 10 Minuten ziehen lassen
  Heilkräuter sind einfach wahre Alleskönner. Wenn du jetzt Lust bekommen hast, die Kraft der Kräuter vielseitig zu nutzen und auf natürliche Weise Wohlbefinden und Genuss im Alltag zu steigern, findest du 350 Rezepte sowie zahlreiche Tipps und Tricks im Buch "Die Kraft der Kräuter nutzen" von  Irene Hager, Alice Hönigschmid und Astrid Schönweger.  

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