Dürfen wir vorstellen: dein Garten!

Dein Garten und du, das ist etwas ganz Besonderes. Diese Beziehung. Oder?

 

Meistens läuft sie ziemlich gut, diese Garten-Gärtner-Liebe. Oft hält sie sogar bis ans Lebensende. Klar, mit Höhen und Tiefen. Aber das würde jeder Paartherapeut als völlig normal bezeichnen. Das ist wahrscheinlich so, weil wir in diese Partnerschaft unheimlich viel investieren: Zeit, Aufmerksamkeit, Arbeit. Und, weil wir unseren Garten sehr gut manipulieren können. Man könnte das jetzt negativ auffassen, aber das ist es keineswegs. Denn: Jeder Garten sieht anders aus, riecht anders, fühlt sich anders an – weil wir ihn anlegen, verändern, bepflanzen und pflegen. Dabei vergessen wir oft, die schönen Momente festzuhalten. Oder die, die uns helfen könnten, unseren Garten noch besser zu verstehen.

Ein Tag im Leben deines Gartens

In einem Jahr passiert unheimlich viel mit unserem Garten. Jeder Monat ist ein neues Abenteuer. Wir stecken die Hände in die Erde und graben, bis wir das geplante Workout getrost sausen lassen können. Wir säen aus und schauen fasziniert dabei zu, wie aus dem winzigen Samen (aller Zweifel zum Trotz) wirklich eine Pflanze wird. Wir ernten und können kaum glauben, wie viel Geschmack in einer einzigen Tomate steckt. Happy Gardeners Life, denken wir uns dann. 

Wer jetzt glaubt, es gibt nur Glücksgefühle, der irrt. Manchmal setzt man auch ganz euphorisch Jungpflanzen aus, die sich an ihrem neuen Platz überhaupt nicht wohlfühlen. Und manchmal merkt man erst zu spät, dass die hintere rechte Ecke eigentlich zu schattig für Sommerblumen ist.

Sich das alles zu merken, wäre eine ganz schöne Gedächtnisleistung. Denn, wie das eben so ist in Beziehungen, egal ob man sich gerade verliebt oder schon eine Ewigkeit miteinander verbracht hat: Man vergisst ab und zu, was einem das Gegenüber sagt oder einen spüren lässt.

Was uns der Paartherapeut jetzt wohl raten würde? Genau: aufschreiben. Ein Tagebuch für deinen Garten und dich. Nein, das ist nicht nur romantisch, sondern auch ganz schön nützlich. 

 

 

Getting to know you, my love

 

Ein solches Gartentagebuch hilft, zu organisieren, zu strukturieren und zu erinnern. Letztlich gibt es uns die Möglichkeit, unseren Garten richtig gut kennenzulernen. Was sich lohnt, verewigt zu werden? Zum Beispiel in welchem Monat man die Karotten ausgesät hat und wie kalt es an diesem Tag war. Ob man wieder viel zu viel Saatgut bestellt und was man eingepflanzt hat. Wann man das heißgeliebte Beet mit Gründüngung verwöhnt oder den Spinat geerntet hat. 

Einfach alle Informationen, die uns vor Unruhe im nächsten Jahr bewahren. Und die Erlebnisse, die man nie mehr vergessen will: die ausgiebigen Gartenfeste mit Freunden, die Zucchiniverkostung mit den Nachbarn, der Schneckensammelwettkampf mit den Kleinen. Eben alles, worauf man Lust hat. Schließlich schreibt man hier die eigene Gartengeschichte.

Illustrationen: Monika Klars

Sehnst du dich jetzt danach, die Beziehung zu deinem Garten auf ein neues Level zu heben? Wir haben das richtige Buch für dich. Das Arche Noah Gartenjahr der Biogartenexpertin Andrea Heistinger bietet reichlich Platz für Notizen, Beobachtungen und Gedanken. Jedem Tag mit deinem Garten ist eine ganze Seite gewidmet. Aber nicht nur das: Der immerwährende Kalender regt dich mit Fragen an den eigenen Garten zum Anpacken und Nachdenken an. Konkrete Antworten aus dem Erfahrungsschatz des Vereins Arche Noah erinnern an mögliche Aufgaben und Pflegeeinheiten. Wir versprechen: Das mit dir und deinem Garten kann gar nichts anderes als ein Happy End haben. 

Was dein neues Gartentagebuch noch auszeichnet, ist die besonders hochwertige Ausstattung  der schöne Einband aus Naturleinen, zwei Lesebändchen, ein Gummiband, handgezeichnete Illustrationen von Monika Klars und 392 Seiten mit Platz für eigene Gedanken.

So könnte auch dein Gartentagebuch bald aussehen!

Unsere Lektorin Magdalena Venier ist begeistert vom Arche Noah Gartenjahr. Und sie liebt nicht nur das Schreiben, Korrigieren und Texten, sie ist auch leidenschaftliche Gärtnerin, Permakulturistin und liebevolle Hühnermama. Und wenn noch Zeit bleibt, genießt sie auch gern ein paar entspannte Stunden in der Hängematte.

Foto: (c) Rupert Pessl