Gründüngung – Wellness fürs Gemüsebeet

Auch für die Erde im Garten ist jetzt Erholung angesagt. Du suchst nach natürlichen Methoden zur Bodenverbesserung in deinen Gemüsebeeten? Dann ist Gründüngung genau das Richtige für dich.

Und so funktioniert’s: Die Gründüngungspflanzen werden auf die abgeernteten Beete gesät und dann nicht wie Kulturpflanzen geerntet, sondern abgeschnitten und wieder in den Boden eingearbeitet. Am sinnvollsten ist im Sommer die Aussaat auf Beeten, die ab August oder spätestens September abgeerntet sind. Die Wachstumsbedingungen sind noch ideal und die Beete werden erst im Frühling wieder bebaut.

Folgende Vorteile bringen euch Gründüngungspflanzen: Sie 
• führen dem Boden und den Bodenlebewesen Nährstoffe zu,
• durchwurzeln und beleben den Boden,
• beschatten den Boden und schützen ihn vor Austrocknung und Erosion,
• erhöhen den Humusgehalt des Bodens,
• ziehen in blühender Form (z.B. Phacelia und Buchweizen) Nützlinge wie z.B: Bienen an,
• reichern den Boden mit Stickstoff an (Leguminosen wie Klee, Lupine, Ackerbohne, Wicke usw.).

Im Bild seht ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Aussaat der Gründüngungspflanzen.

Gründüngung Wellness fürs Gemüsebeet

Auszug aus: Das große Biogarten-Buch von Andrea Heistinger und ARCHE NOAH

 

Genaue Anleitungen, bewährte Sorten, Infos zum richtigen Aussaatzeitpunkt sowie wichtige Tipps und Tricks zum Thema Gründüngung findet ihr im Buch „Das große Biogarten-Buch“ von Andrea Heistinger und Arche Noah.