Kekse mit Schokoglasur
KATEGORIE: Backen & Kochen | 11.12.2015

Schokoglasur: 10 einfache Tipps zum Dahinschmelzen!

Egal ob es im Rezept steht oder nicht, es gibt nur wenige Backwaren, die sich nicht mit ein wenig Schokoglasur oder –verzierung noch unwiderstehlicher machen lassen. Wir haben für euch die 10 besten Tipps zur Schokoladenverarbeitung aus Johanna Austs Die besten Weihnachtskekse herausgesucht – so bekommt ihr den schönsten Glanz in eure Schoki, garantiert keine Klumpen und Kekse, Kuchen und Torten werden zu schokoladigen Meisterwerken!

Inhalt
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Das müsst ihr bei der Verarbeitung beachten!
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Eine Schokoglasur – viele Kekse

♥ In einen kleinen Kochtopf etwas Wasser geben und erwärmen, nicht kochen.

♥ Schokolade in eine Edelstahlschüssel geben, eventuell in Stücke brechen und grob hacken.

♥ Schüssel in den Kochtopf stellen bzw. hängen (Größe vorher abstimmen).

♥ Wenn die Schokolade oder Glasur weich wird, mit einem Löffel vorsichtig umrühren, bis alles flüssig ist.

♥ Alternativ Schokolade oder Kuvertüre in eine Schüssel geben, im Backrohr bei 50 °C erwärmen und glattrühren.

Geschmolzene Schokolade findet beim Backen viele Anwendungsmöglichkeiten: Glasieren, Verzieren, kleine Schönheitsfehler kaschieren. Photos: © Sonja Priller

Das müsst ihr bei der Verarbeitung beachten!

♥ Schokolade darf nicht zu heiß werden – sie klumpt, verliert Glanz und die Kakaobutter setzt sich ab (Schlieren werden sichtbar).

♥ Darauf achten, dass kein Wasser dazukommt – auch so klumpt die Schokolade.

♥ Beim Umrühren die Schokolade mit einem Löffel am Schüsselrand glattstreichen und darauf achten, dass  keine Luft untergerührt wird. Ansonsten bilden sich Bläschen, die beim Trocknen platzen, die Oberfläche bekommt so viele kleine Krater.

Eine Schokoglasur – viele Kekse

♥ Einteilung beim Glasieren: Nicht für jede Sorte extra Glasur vorbereiten. Am besten, man bereitet mehrere Sorten vor, die glasiert werden sollen. Dann mit jenen Sorten beginnen, die getaucht werden (Spitzen von Kipferln, Unterseite von Kokoskuppeln, Mokkakrapferln, …). Danach die Sorten glasieren, die ganz mit Schoko überzogen werden.

Schön glänzend, zart schmelzend mit dem richtigen Biss – genau so soll Schokoglasur aussehen und schmecken! Photo: © Sonja Priller

Vorsicht: Gebäcksorten, von denen sich Brösel lösen (Nussecken, Mandelschnitten, Florentiner etc.) werden ganz zum Schluss glasiert. Die restliche Schokoglasur kann man dann eventuell für Rumkugeln oder zum Glasieren von Kokosstangerln verwenden. Es empfiehlt sich daher, diese Sorten zuletzt zu backen.

Wer nun Lust auf schokoladige Verführungen bekommen hat oder wissen will, was die Unterschiede in der Verarbeitung von Schokolade, Kuvertüre und Fettglasuren sind, dem können wir Johanna Austs Weihnachtskeksebuch voll herrlicher Rezepte, Tipps und Tricks sehr ans Herz legen.

Wer noch keine Kekse zum Glasieren hat, könnte mit dem Veredeln von Franz Schmeißls köstlichen Schokolebkuchen beginnen, mit Johanna Austs Mürbteig-Tipps schokoladige Keksträume wahr werden lassen oder knusprig-zarte Nussecken schokoladisieren!

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