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Komposttoilette bauen
BEITRAGSAUTORIN: Sandra Gründhammer | KATEGORIE: Natürlich & nachhaltig leben | 05.07.2021

Komposttoilette bauen: So entsteht deine natürliche Trenntoilette

Komposttoilette, Bio-Toilette, Trocken(trenn)toilette – viele Namen für ein und dasselbe: ein Klo. Und das kann überall Platz finden: in deinem Wohnmobil, im Selbstversorger-(Klein-)Garten oder einfach hinterm Haus. Eine Komposttoilette ist eine ziemlich nützliche Sache – für dich und deine Pflanzen. Und: Sie macht dich ein Stück weit unabhängiger. Hier zeigen wir dir, wie du dir ganz easy deine eigene Komposttoilette bauen kannst, wofür sie eigentlich gut ist und was du beim Bau (und danach) beachten musst. Also los: Entdecke den*die Handwerker*in in dir!

Inhalt:
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Ohne Anschluss, ohne Wasser: Was ist eine Komposttoilette?
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Komposttoilette und Plumpsklo: Was ist der Unterschied?
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Wie funktioniert eine Komposttoilette?
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Wie benutzt man eine Komposttoilette?
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Komposttoilette bauen – das brauchst du
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Komposttoilette bauen: Anleitung in 7 Schritten
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Wohin mit dem ganzen Mist?
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Komposttoilette im Garten: Das musst du beachten!
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Klo on Tour: Komposttoilette für das Wohnmobil
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Recht und Ordnung: Gesetzeslage rund um die Komposttoilette
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Was kostet eine Komposttoilette?
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Lohnt es sich, die Komposttoilette fertig zu kaufen?
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Komposttoilette selber bauen – eine klo-reiche Idee!

Ohne Anschluss, ohne Wasser: Was ist eine Komposttoilette?

12.400 Liter – so viel sauberes Trinkwasser verschwenden wir jährlich allein für die Toilettenspülung. Eine satte Zahl, nicht wahr? Eine Bio- oder Komposttoilette ist dagegen eine hygienische, wassersparende Alternative zur herkömmlichen Toilette – ohne Wasser- und Kanalanschluss.

Bei der Komposttoilette werden die Fäkalien direkt in einen Behälter geleitet, der entweder mit Rindenmulch oder Stroh gefüllt ist und dort kompostiert. Die Ausscheidungen werden in weiterer Folge als Dünger verwendet. Ein ziemlich ausgeklügeltes System – das in der Umsetzung aber phänomenal einfach ist. Eine eigene Komposttoilette bauen ist also ganz easy.

Komposttoilette und Plumpsklo: Was ist der Unterschied?

Bist du schon mal auf einem Plumpsklo gewesen? Dann weißt du: Dort stinkt es richtig übel. Und genau das ist der Unterschied zur Komposttoilette: Im Plumpsklo werden Urin und Exkremente vermischt. Dadurch kommt es zu Gärprozessen und Ammoniak wird freigesetzt. Bei der Komposttoilette werden die beiden Stoffe getrennt. Dadurch entsteht erst gar kein unangenehmer Geruch.

Wie funktioniert eine Komposttoilette?

Auch bei der Komposttoilette gibt es mittlerweile unterschiedliche Varianten. Je nach Hersteller oder Bedarf variieren Verwendung, Nutzung und Handhabung. Bei ursprünglichen Komposttoiletten werden beispielsweise Urin und Fäkalien nicht voneinander getrennt. Für die weitere Verwendung als Dünger wäre das aber wichtig. Welche unterschiedlichen Bauarten es gibt, zeigen wir dir jetzt – damit du genau die Komposttoilette bauen kannst, die du brauchst:

Komposttoilette mit Sammelbehälter

  • Ein Sammelbehälter mit einem Volumen von 20 bis 200 Litern befindet sich unter dem Toilettensitz.
  • Die Exkremente (flüssig und fest) werden in diesem Behälter gemeinsam gesammelt.
  • Entleerung: in einen Gartenkomposter oder eine zentrale Sammelstelle.

Komposttoilette mit Komposter

  • Ein spezieller Komposter befindet sich unter dem Toilettensitz in einem Toilettenraum.
  • Der Urin wird hier separat abgeleitet.
  • Die festen Bestandteile werden im Komposter zersetzt.
  • Durch eine Entnahmeklappe kann der Kompost entnommen werden.

Komposttoilette mit Kombitank

  • Urin und Exkremente werden getrennt gelagert.
  • Der große Sammelbehälter wird in den Boden eingebaut.
  • Er ist groß genug für ca. 2000 Toilettengänge.

Trockentrenn-Toilette

  • Im Sitz der Toilette ist ein mechanischer Trenneinsatz eingebaut.
  • Die meisten Toiletten besitzen einen eingebauten Urintank oder einen Schlauch zum Ableiten des Urins sowie einen Behälter für die Feststoffe.
  • Urin und Fäkalien werden konsequent getrennt. Der flüssige Urin landet im vorderen Bereich, die Feststoffe im hinteren Bereich, in den auch das Toilettenpapier darf.
  • Der Urin kann zum Düngen der Pflanzen verwendet werden.
  • Für die Feststoffe kannst du einen eigenen Fäkalien-Kompost anlegen. Dafür solltest du nach jedem Toilettengang eine eigene Einstreu zur Abdeckung verwenden.
Trockentrenn-Toilette
So sieht eine moderne Trockentrenn-Toilette aus: funktioniert perfekt ohne Spülung und Abwasseranschluss. Foto: © Daniel Zangerl

Wie benutzt man eine Komposttoilette?

Es gibt also viele verschiedene Varianten der Komposttoilette, aber eines haben alle Modelle gemein: Sie benötigen keinen Kanalanschluss und (fast) kein Wasser. Spülung? Gibt’s nicht. Dafür gibt es die Tanks, Behälter etc., in die deine Fest- und Flüssigstoffe geleitet werden. Von außen sieht die Komposttoilette aber nicht viel anders aus als ihr Kollege mit Wasseranschluss: Klobrille, Klodeckel – alles da.

So benützt du die Komposttoilette: Nachdem du dein Geschäft erledigt hast, drückst du hier auf keinen Spülknopf, sondern streust eine Schicht Einstreu in den Eimer. Du kannst den Urinabtrenner auch mit einem Spritzer Wasser ausspülen.

Was auch noch dazukommt: Das sachgerechte Entleeren der Behältnisse. Bei den meisten Trenntoiletten ist ein Urinschlauch montiert, durch den der Urin in einen separaten Tank geleitet wird. Die Feststoffe landen ebenfalls in einem Behälter. Bei 30 Litern Fassungsvermögen reicht das für 2 Personen für ca. 1 Monat.

Der Urin kann als Dünger verwendet werden und die Feststoffe als Kompost. Willst du also eine Komposttoilette bauen, achte dabei auf die richtige Kompostierung. Eine genaue Anleitung kannst du in Theresa Mais Buch „Wie wir leben könnten“ nachlesen.

Vorsicht: Verwende nur Urin für deine Pflanzen, der erstens mit Wasser verdünnt ist und zweitens keine Medikamentenrückstände (z.B. Anti-Baby-Pille, Schmerzmittel etc.) enthält. Gleiches gilt für die Fäkalien: Auch hier solltest du dich unbedingt vorher genau informieren, wie du die Feststoffe bestmöglich kompostierst.

Aber nicht in deinem Gemüsegarten, denn den musst du ab sofort nur noch ganz selten gießen. Was?! In „Plitsch, platsch, Gartenspaß“ erfährst du, wie du dein Beet wassersparend gestaltest, durstige Pflanzen trotzdem mit Wasser versorgst und dir eine fette Gartenausbeute sicherst.

Komposttoilette bauen – das brauchst du

Du hast jetzt genügend Infos gesammelt und möchtest endlich loslegen? Okay, aber zuerst einmal: die Vorbereitung. Hier erfährst du, was du benötigst, um deine eigene Komposttoilette bauen zu können.

Klodeckel, Eimer, Holz: Materialien

Für deine selbstgebaute Komposttoilette brauchst du folgende Materialien:

  • Trenneinsatz für die Trenntoilette, auch Urinabscheider genannt (erhältst du im Baumarkt oder im Internet), den du unter der Klobrille/dem Klodeckel montierst
  • Kanister zum Auffangen des Urins
  • Eimer für die festen Stoffe
  • Schlauch
  • Behälter für die Einstreu
  • Abdeckung für den Einstreu-Behälter

Für den Rahmen:

  • mehrere Kanthölzer (in der Stärke 40 x 80 mm)
  • Dachlatten oder Reste davon, wenn du noch welche übrig hast von Umbau/Renovierung (in der Stärke 24 x 48 mm)
  • Holzdielen
  • OSB-Platten
  • vier Scharniere
  • Türknauf/Türgriffe
  • viele Schrauben

Jetzt wird geschraubt: Werkzeug

Natürlich benötigst du auch das richtige Werkzeug für den Bau deiner Komposttoilette:

  • Zollstock
  • Schreinerwinkel und Bleistift
  • Stichsäge
  • Akkubohrschrauber
  • Gummihammer
  • Winkelplatte

Komposttoilette bauen: Anleitung in 7 Schritten

Willst du eine Komposttoilette selber bauen, überleg dir zunächst einmal, wo du sie hinstellen möchtest. Hast du dafür ein kleines Gartenhäuschen, wo sie Platz findet? Oder soll sie für sich alleine stehen? Wenn Zweiteres der Fall ist, dann solltest du auf jeden Fall noch Wände und eine Tür einplanen. Hier gibt’s für dich jetzt eine Anleitung, um eine Komposttoilette zu bauen:

1. Planen, tüfteln, ausmessen

Ist bereits ein Raum für deine Trenntoilette vorhanden, beginne damit, dass du den Raum gründlich ausmisst. Bedenke dabei: Eimer und Kanister müssen unter dem Sitz Platz haben und du solltest bequem sitzen können. Außerdem musst du noch Platz für dein Einstreu-Lager einberechnen, wenn du das auch mitverbauen möchtest.

2. Materialien in Form bringen

Säge die Kanthölzer, OSB-Platten und Holzdielen gemäß deiner Ausmessung zurecht. Die Kanthölzer bilden den Rahmen deiner Trenntoilette, die OSB-Platten und Holzdielen bilden die Abdeckungen bzw. Wände.

3. Den Rahmen aufbauen

Schraube nun den Rahmen zusammen und fixiere ihn an der Wand bzw. am Boden. Beachte dabei, dass du auf der Vorderseite noch eine Tür einbauen musst, damit du Kiste und Eimer rausnehmen kannst.

4. Die Verkleidung deiner Komposttoilette

Damit man das „Untenleben“ nicht sieht, verkleide den Rahmen deiner Trenntoilette mit den zugeschnittenen OSB-Platten. Und dann befestige noch eine Platte oder auch Holzdielen obendrauf.

5. Einsätze anpassen

Jetzt fehlt nur noch der Sitz. Miss also noch aus, wo Klobrille und -deckel hinkommen und säge dafür ein Loch in der jeweiligen Form aus. Zusätzlich kannst du, wenn du das so eingeplant hast, daneben noch die Öffnung für dein Einstreu-Lager ausschneiden und auch dort später einen kleinen Deckel befestigen.

Tipp: Das Einstreu-Lager musst du natürlich nicht mitverbauen, es bietet sich aber an und ist platzsparender, als noch einen zusätzlichen Behälter neben deiner Toilette stehen zu haben.

Montiere zuerst den Trenneinsatz, dann Klobrille und -deckel mit dem Akkuschrauber. Und die Abdeckung für das Einstreu-Lager nicht vergessen, hier kannst du auch eine kleine Klappe anbringen.

6. Eimer und Kanister noch rein und: fertig!

Nun stellst du den Eimer unter das Loch und befestigst am Urinabscheider einen Schlauch, der direkt zum Kanister führt. Füll dein Einstreu-Lager noch auf, z.B. mit Rindenmulch.

7. Und zum Schluss: die Türen einsetzen

Montiere jetzt noch die Tür mithilfe der Scharniere. Auch für das Einstreu-Lager kannst du noch einen Deckel mit Griff anbringen. Und voilà: Dir ist es supergut gelungen, eine Komposttoilette zu bauen!

Und jetzt ab aufs Klo? Du siehst: Mit unserer Anleitung ist es gar nicht so schwer, eine Komposttoilette zu bauen.

Komposttoilette selber gebaut
Das könnte schon bald deine selbst gebaute Komposttoilette sein: mit viel Liebe gebaut. Foto: © Stefanie Kösling

Wohin mit dem ganzen Mist?

Bevor du den Kompost aus deiner Toilette im Garten verwenden kannst, braucht er noch Zeit zum Zersetzen. Genauer gesagt sollte er rund 1,5 Jahre nachreifen. Bau dir dafür ein einfaches 3-Boxen-System mit je 1–2 m3 Füllmenge:

  • Box 1: zum Befüllen (hierhin kommen die Inhalte deines Sammelbehälters)
  • Box 2: zur Reifung (hier reift der Kompost)
  • Box 3: zur Lagerung (hier befindet sich das Füllmaterial: Laub, gehäckselte Äste, Stroh etc.)

Dein Sammelbehälter ist voll? Dann füll ihn gleich in deine selbstgemachte Kompostanlage:

  • Zieh dir Handschuhe an, leere den Behälter in Box 1 (Befüllungsbox) und reinige ihn mit Wasser (das ebenfalls in die Box kommt) und ggf. mit Bio-Desinfektion, z.B.: Essigessenz oder ätherischen Ölen.
  • Arbeite das Material in Box 1 mit einem eigens dafür vorgesehenen Werkzeug in das bestehende Material, damit es sich gut durchmischt, und streue eine Schicht Füllmaterial darüber.
  • Wenn Box 1 voll ist, füllst du den Inhalt in Box 2 um und durchmischst alles kräftig.

Nach Ende der Reifungszeit machst du den Fausttest: Nimm eine Handvoll Kompost und drücke es zusammen (keine Angst, das Material hat jetzt nichts mehr mit dem zu tun, was es mal war). Bröckelt es, muss du noch etwas Wasser daruntermischen. Ist es zu nass, füge noch Einstreu hinzu. Ist es feucht wie ein ausgedrückter Schwamm, passt die Konsistenz genau. Jetzt hast du dunkelschwarze, fruchtbare Erde vor dir!

Komposttoilette im Garten: Das musst du beachten!

Auf jeden Fall beachten bei deiner selbstgebauten Komposttoilette: unbedingt im Sitzen pinkeln! Sonst funktioniert das Urin-Trenn-System nicht. Kanister und Eimer kannst du je nach Bedarf entleeren, im Sommer solltest du das aber öfter machen, damit sich kein unangenehmer Geruch bildet.

Und wohin mit den Stoffen? Die festen Stoffe kannst du in den Komposter geben, den Urin am besten mit Regenwasser mischen, dann ist er nicht zu stark konzentriert.

Klo on Tour: Komposttoilette für das Wohnmobil

Du bist gerne auf Reisen und immer unterwegs mit deinem Wohnmobil, Camper oder Van? Auch dafür eignen sich Komposttoiletten optimal, da sie eben keine Spülung und damit kein Wasser benötigen.

Alles, was du dafür brauchst:

  • einen selbstgebauten Rahmen aus Kanthölzern mit Abdeckungen
  • einen Trenneinsatz, einen Schlauch und/oder Abfluss mit Geruchsverschluss
  • einen Kanister für den Urin (12 oder 20 Liter) und einen Eimer für die Feststoffe (8 Liter)

Das gibt es zu beachten:

  • Deine Komposttoilette bauen kannst du nach der Schritt-für-Schritt-Anleitung von oben.
  • Den Feststoffeimer kleidest du mit kompostierbaren (Hygiene-)Beuteln aus.
  • Urin und Feststoffe entsorgst du ganz einfach unterwegs, z. B. an Tankstellen, Campingplätzen oder kommunalen Sammelstellen.

Achte allerdings darauf, dass Kanister und Eimer richtig festsitzen, damit sie während der Fahrt nicht verrutschen.

Recht und Ordnung: Gesetzeslage rund um die Komposttoilette

Damit der Bau deiner Komposttoilette kein Griff ins Klo wird, haben wir hier noch ein paar rechtliche Fakten für dich:

  • Für deine Komposttoilette brauchst du keine Baugenehmigung.
  • Wenn du deine Flüssig- und Feststoffe vor Ort in (also in deinem Garten) weiterverarbeitest, sollte es keine Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken geben. Achte nur auf die richtige Verwendung/Kompostierung/Düngung.
  • Fäkalien dürfen in kein Gewässer oder auf Allgemeinflächen abgeleitet werden.
  • Es gibt bisher aber noch keine verankerte Gesetzeslage in Bezug auf Komposttoiletten.
  • Wenn du unsicher bist, ob es in deiner Stadt oder Gemeinde irgendwelche Vorschriften gibt, frag am besten bei den zuständigen Behörden nach.

Was kostet eine Komposttoilette?

Überlege dir zunächst einmal, was genau du brauchst oder haben möchtest: eine kleine Toilette, die du ab und an verwendest, oder ein vollausgebautes Klo, das du oft benutzt? Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Hersteller und Modelle unter den Kompost- oder Trenntoiletten.

Die Kosten variieren hierbei stark:
Eine kleine Komposttoilette ohne Urinabtrennung kostet z. B. um die 200 Euro. Die Kosten größerer Modelle mit Lüftung und Vollausstattung belaufen sich auf ca. 1.000 Euro. Auch bei den Camping-Varianten musst du mit Kosten von ca. 700–1.000 Euro rechnen.

gekaufte Komposttoiletten
Trockentrenn-Toiletten sind nicht ganz billig, die Kosten variieren, aber die Modelle unterscheiden sich von außen kaum von herkömmlichen Toiletten. Foto: © Daniel Zangerl

Wenn du die Komposttoilette selber bauen möchtest, kostet dich das ungefähr zwischen 60 und 150 Euro. Hier kannst du bestimmen, wie viel Geld du ausgeben möchtest.

Lohnt es sich, die Komposttoilette fertig zu kaufen?

Die Komposttoilette zu kaufen lohnt sich, wenn du ein gut ausgestattetes Komposttoiletten-Modell willst. Zählst du dich zudem nicht zu den passionierten Handwerker*innen, dann ist Kaufen die bessere Variante. Online hast du eine große Auswahl und findest bestimmt die passende Toilette für deine Bedürfnisse.

Möchtest du allerdings die Toilette an deine räumlichen Gegebenheiten individuell anpassen und deine Ausgaben selber steuern, ist Bauen die bessere Variante. Je nachdem, wie viel du dafür ausgeben möchtest, kannst du entweder hochwertigere Materialien verwenden oder eben hier und da einsparen. Hast du zum Beispiel Holzreste zuhause? Perfekt, die kannst du gleich verwenden.

Trockentrenn-Toilette im Badezimmer
Die Trockentrenn-Toilette fügt sich perfekt in dein neu gestaltetes Badezimmer. Foto: © Daniel Zangerl

Oder hast du gerade neu gebaut, willst autark leben und möchtest eine Kompost- oder Trockentrenn-Toilette in dein Tiny House einbauen? Auch dann bist du besser dran, wenn du eine Komposttoilette kaufst. Das Badezimmer soll ja auch schön aussehen.

Komposttoilette selber bauen – eine klo-reiche Idee!

Komposttoiletten sind eine geruchsarme, ökonomische und ökologische Alternative zu herkömmlichen Toiletten. Sie müssen an kein Abwassersystem angeschlossen werden und du benötigst kein Wasser dafür – du sparst also Geld und Energie. Du willst noch mehr Gründe, eine Komposttoilette zu bauen? Sie eignet sich auch hervorragend für Reisen im Camper oder Van oder vielleicht sogar für dein autarkes Tiny House. Und ganz nebenbei hast du supernatürlichen Dünger für deinen Garten. Genial, oder?

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