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Market Gardening
BEITRAGSAUTORIN: Johanna | KATEGORIE: Natürlich & nachhaltig leben | 03.08.2021

Market Gardening: Kleine Fläche – voll mit Gemüse

Stell dir vor: Du bekommst Karotten, Salat und Sellerie nicht aus dem Supermarkt, sondern von einer kleinen Gärtnerei um die Ecke. Du kannst deinem Salat beim Wachsen zusehen. Und das Beste: Du weißt, dass alles saisonal angebaut wird und die Gärtnerei ökonomisch stabil wirtschaftet. Klingt gut? Dann willkommen beim Market Gardening! Erfahre hier, wie dieses geniale Konzept funktioniert und welche inspirierenden Gartenbetriebe es bereits gibt.

Inhalt:
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Definition: Was bedeutet eigentlich „Market Gardening“?
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Give me more … details: Wie funktioniert das Market Gardening?
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Warum das Ganze: Vorteile des Market Gardening
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Ärmel hoch: Market Gardening ganz praktisch
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Inspiration gesucht? Market Gardening in Deutschland und Österreich
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Die 8 Prinzipien der Marktgärtnerei nach Wolfgang Palme
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Market Gardening: Mit Gemüsepower in eine nachhaltige Zukunft!

Definition: Was bedeutet eigentlich „Market Gardening“?

Zunächst eine erste, kurze Definition des Begriffs „Market Gardening“: Es handelt sich dabei um ressourcenschonenden Gemüseanbau auf kleiner Fläche, wobei das Gemüse direkt – also ohne Zwischenstationen – an die Konsument*innen verkauft wird. Daher kommt auch der Name „Market Gardening“: Gemüse wird nicht für den Supermarkt, sondern für den hofeigenen „Markt“ produziert. Auf Deutsch spricht man manchmal auch von „Marktgärtnerei“.

Was ist „biointensiv“?

Als Erklärung für Market Gardening hört man auch oft, es sei „biointensiver Gemüseanbau“: Damit ist eine Anbaumethode gemeint, bei der der Ertrag maximiert wird – aber schonend und nachhaltig, sodass die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten bleibt.

Kisten mit unterschiedlichen Jungpflanzen für das Market Gardening
Mit Market Gardening lassen sich ganz einfach wertvolle Ressourcen schonen. Foto: © Ilka Wittig

Give me more … details: Wie funktioniert das Market Gardening?

Klingt ja alles super, denkst du dir, aber wie funktioniert das in der Praxis? Das erklären wir dir gleich! Die Pionier*innen des Market Gardening haben nämlich einige hilfreiche Kniffe und Methoden entwickelt, mit denen der Gemüseanbau auf wenig Fläche möglichst effizient und nachhaltig gelingen kann. Dazu gehört zum Beispiel:

  • Enge Bepflanzung: Die Beetabstände und auch die Pflanzabstände sind beim Market Gardening kleiner als beim konventionellen Gemüseanbau. Dadurch wird der Platz besser genutzt, kurze Wege führen zu effizienterem Arbeiten – und Beikräuter haben weniger Chance, sich zu entwickeln.
  • Bodenpflege: Die sorgfältige Bodenpflege ermöglicht gute und nachhaltige Erträge. Wichtige Bausteine der Bodenpflege sind z. B. Gründüngung und geplante Fruchtfolge sowie ein bewusster Aufbau des Bodens mit Kompost. Außerdem wird der Boden nur sehr schonend bearbeitet. Häufig verzichtet man auf tiefes Umgraben, sondern lockert den Boden nur sehr oberflächlich.
  • Erntesaison verlängern: Gemüse im Winter ernten? Mit ein paar Tricks ist das möglich, denn es gibt frostfeste Sorten, die sich hervorragend als Wintergemüse eignen. Und auch eine besonders frühe Ernte lässt sich erzielen, wenn man z. B. Hilfsmittel wie Gärtnervliese oder Folientunnel einsetzt. So lassen sich Erträge auf eine nachhaltige Weise steigern.
  • Biologische Unkrautbekämpfung: Mit verschiedenen Techniken lassen sich Beikräuter erfolgreich eindämmen, ohne Pestizide zu verwenden. Man versucht z. B. das Beikraut schon im kleinen Stadium zu entfernen, indem man junge Beikräuter abflämmt oder mit sogenannten „falschen Saatbeeten“ arbeitet. Auch das Mulchen ist eine Methode, um Beikräuter zu regulieren.
  • Verzicht auf große Maschinen: Im Market Gardening arbeitet man auf kleinen Flächen und vielfach mit Handgeräten. Traktoren kommen z. B. nicht zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass eine sehr enge Bepflanzung möglich und der Betrieb vergleichsweise kostengünstig ist.
  • Direktvermarktung: Das Gemüse wird schließlich direkt an die Konsument*innen verkauft – ohne Zwischenstation im Supermarkt. Dadurch bleibt den Gemüsegärtner*innen ein größerer Anteil des Verkaufspreises und die Kundenbindung wird gestärkt.

Übrigens: Manche dieser Methoden sind bereits altbewährt und wurden von den heutigen Marktgärtner*innen sozusagen wiederentdeckt. Inspiration holten sich diese etwa von den Pariser „Maraîchers“: Gemüsegärtner*innen, die bereits im 19. Jahrhundert wussten, wie man mit Mistbeeten und Glasglocken die Gemüsesaison verlängern kann.

Zwei Personen bei der Feldarbeit
Beim Market Gardening wird vielfach mit Handgeräten gearbeitet. Foto: © Jeremias Heinze

Warum das Ganze: Vorteile des Market Gardening

Zwischen den Zeilen konntest du es vielleicht schon heraushören: Wir sind ziemlich große Fans von der Marktgärtnerei. Warum wir das Konzept so gut finden? Zum Beispiel deshalb:

Ressourcenschonend

Wenig Fläche, wenig Energie, wenig Wasser – und trotzdem satte Erträge? Wenn das mal kein Konzept ist, das in Zeiten des Klimawandels hochaktuell ist. Beim Market Gardening ist alles darauf angelegt, unsere natürlichen Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. Und das mit einer langfristigen Perspektive und ohne Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln.

Ideal für Quereinsteiger*innen

Du versorgst schon den gesamten Freundeskreis mit Gemüse aus deinem Garten – und überlegst, professionell in die Gärtnerei einzusteigen? Dann ist Market Gardening das ideale Konzept, denn hier benötigst du vergleichsweise wenig Startkapital und wenig Fläche. Es gibt zahlreiche inspirierende Beispiele von jungen „Market Gardeners“ in Deutschland und Österreich, die sich mit biointensivem Gemüseanbau selbstständig gemacht haben. Am Ende des Artikels stellen wir dir ein paar dieser Gemüsefreund*innen vor!

Regionaler geht es nicht

Ob als Biokiste oder im Hofladen: Der direkte Verkauf ist ein Grundstein beim Market Gardening. Somit bleibt „regional“ hier kein leeres Schlagwort, wie man es aus dem Supermarkt oft kennt, sondern ist auch wirklich so gemeint. Keine langen Lieferwege, keine energiefressenden Kühlhäuser – stattdessen: frische Lebensmittel, denen du beim Wachsen zusehen konntest.

Apropos regional: Kennst du schon das Konzept des Urban Farming? Knallfrisches Obst und Gemüse dort anbauen und ernten, wo es verputzt wird – mitten in der Stadt! Oder siehst du das Gärtnern als rebellischen Akt und willst gleich mal loslegen, ohne vorher groß um Erlaubnis zu fragen? Dann ist Guerilla Gardening etwas für dich.

Beziehungspflege

Anonym war gestern, beim Market Gardening kennt man sich: Plaudere mit den Gärtner*innen über das Wetter und die heurige Ernte, beobachte das Wachsen des Salats von der Jungpflanze an, tausche mit anderen Kund*innen, wenn deine Biokiste etwas enthält, was du nicht magst. Mit dieser Form der Landwirtschaft wachsen nicht nur Pflanzen, sondern auch die Beziehungen untereinander und zur Natur.

Was ist „Solidarische Landwirtschaft“?

Bei der Solidarischen Landwirtschaft (kurz „Solawi“) schließen sich Verbraucher*innen und Landwirt*innen zusammen. Als Mitglied einer Solawi zahlst du einen festen monatlichen oder jährlichen Betrag – und erhältst dafür einen festgelegten Ernte-Anteil. Viele Marktgärten sind als Solawi organisiert.

Mit Fermentiertem schmeißt du nämlich eine ordentlich spritzige Geschmacksfeier, versprochen. Denn das ist die wohl geschmacksintensivste Methode, Früchte und Gemüse haltbar zu machen. Kann’s losgären? Dann melde dich einfach für unseren Newsletter an und gönn dir unsere Fermentier-Anleitung:

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Ärmel hoch: Market Gardening ganz praktisch

So, genug der Theorie! Wie sieht die tägliche Arbeit in einem Market Garden aus? Damit du einen kleinen Einblick bekommst, stellen wir dir einige Werkzeuge und Gemüsesorten vor.

Eine Gruppe von Menschen auf dem Feld beim Market Gardening
Beim Market Gardening heißt es Hand anlegen. Foto: © Wolfgang Hahner

Am Boden geblieben: Werkzeuge und Geräte

Mähdrescher und High-Tech-Traktor wirst du beim Market Gardening vergeblich suchen. Hier setzt man nämlich vor allem auf kleinere Handgeräte, um den Boden zu bearbeiten. Zur Grundausstattung gehören zum Beispiel:

  • Grabegabel: Eine Mischung aus Spaten und Mistgabel, um den Boden zu lockern, ohne die Bodenstruktur zu zerstören. Oftmals wird auch die größere Version verwendet, die Doppel-Grabegabel.
  • Rechen: Zur Vorbereitung der Beete und Markierung der Pflanzenabstände eignet sich ein multifunktioneller Rechen.
  • Pendelhacke: Dieses Gerät dient zur Beikrautregulierung – mit dem pendelnden Messer lassen sich kleine Beikräuter bodenschonend entfernen.
  • Radhacke: Die Radhacke ist quasi das Upgrade der Pendelhacke – die Konstruktion fährt hier auf einem Rad und lässt sich so bequemer bedienen. Sie eignet sich gut, um Wege von Beikraut zu befreien.
  • Sämaschine: Auch eine Hand-Sämaschine darf im Market Garden nicht fehlen. Sie fährt, je nach Größe, auf zwei oder mehr Rädern und die Saatabstände lassen sich individuell einstellen.
  • Tilther: Dieses Gerät wurde speziell für das Market Gardening entwickelt und läuft mit einem Akkuschrauber. Der Tilther lockert den Boden – aber nur die obersten 5 cm, damit die Bodenstruktur erhalten bleibt.

Da haben wir den Salat: Geeignete Gemüsesorten

Kugelige Gurke oder knallgelbe Tomate? Im Marktgarten herrscht Vielfalt! Viele Gärtner*innen legen besonders Wert darauf, auch alte und samenfeste Sorten wiederzubeleben. Darüber hinaus spielt aber auch die Wirtschaftlichkeit eine große Rolle.

Jean-Martin Fortier, ein Vorreiter des Market Gardening, pflanzt in seinem Gartenbetrieb unter anderem die folgenden Gemüsearten an:

Gemüseart Rentabilität Anzahl Beete pro Saison
Kopfsalat hoch 18
Gewächshaustomaten hoch 4
Knoblauch hoch 8
Babyleaf-Salat hoch 35
Jungzwiebeln hoch 4
Cherrytomaten hoch 2
Möhren im Bund durchschnittlich 14
Zucchini durchschnittlich 6
Rote Bete durchschnittlich 7
Mairüben durchschnittlich 4
Mangold durchschnittlich 2
Brokkoli gering 13
Blumenkohl gering 4
Auberginen gering 3
Melonen gering 5
Winterlauch gering 3

Lagergemüse, wie z. B. Kartoffeln und Pastinaken, hält Jean-Martin Fortier für weniger geeignet, da hier der „Frischebonus“ nicht ausgespielt werden kann – und dementsprechend nur geringere Preise möglich sind. Fixe Regeln gibt es aber keine: Andere Marktgärtnereien bieten durchaus Kartoffeln an.

Grüner Kürbis an einer Kürbispflanze
Kürbis wirst du beim Market Gardening eher selten finden. Foto: © Stefanie Kösling

Inspiration gesucht? Market Gardening in Deutschland und Österreich

Vorhang auf für die Gemüse-Revolution! Wir stellen dir 3 spannende Beispiele für Market Gardening in Deutschland und Österreich vor:

Weiherhöfer Gartengemüse

Hinter dem Weiherhöfer Gartengemüse stecken Orfeas Fischer und Sara Knapp: Die beiden betreiben seit 2018 einen Market Garden in Rheinland-Pfalz. Mit einer Fläche von nur 1200 Quadratmeter versorgen sie 120 Familien. Besonders interessant für aufstrebende Marktgärtner*innen: ihr Youtube-Kanal mit Tipps rund um den Gemüseanbau sowie Gärtner-Seminare vor Ort.

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Gärtnerhof Distelfink

Fünf Freunde und eine Idee: den eigenen, nachhaltigen Gemüsetraum verwirklichen. Das Resultat ist der Gärtnerhof Distelfink – ein Market-Garden-Projekt mit jeder Menge bodenständigem Idealismus in Niederösterreich. Die vitaminhaltige Ernte vermarkten die „Distelfinken“ nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft. Wer sich für ein Jahr anmeldet, bekommt wöchentlich ein knallfrisches Gemüse-Kräuter-Kistl.

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Gemüseinsel Dietzenrode

Bist du reif für die Insel? Wir auch: Und zwar für die Gemüseinsel Dietzenrode in Thüringen! Die jungen Landwirte Leon Schleep und Tim Engler sind dort gerade dabei, eine Solidarische Landwirtschaft nach Marktgarten-Prinzipien aufzubauen. Besonders wichtig ist ihnen: Regionalität, Vielfalt und Gemeinschaft.

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Pssst, geheim: Weil wir Löwenzähne ja immer auf der Suche nach superspannenden Themen für unsere Bücher sind, planen wir gerade zwei neue mega inspirierende Gartenbücher. Mit wem? Du ahnst es sicher schon: den Distelfinken und Leon Schleep von der Gemüseinsel. Und wir freuen uns schon megamäßig darauf!  Wenn du auch up to date sein möchtest, abonniere doch unseren Newsletter – damit verpasst du garantiert keinen Erscheinungstermin mehr!

Die 8 Prinzipien der Marktgärtnerei nach Wolfgang Palme

Du hast noch nicht genug und möchtest tiefer in das Thema „Market Gardening“ einsteigen? Dann möchten wir dir noch einen echten Experten der innovativen Gärtnerei vorstellen: Wolfgang Palme. In einem Vortrag aus dem Jahr 2020 stellte er die Idee des Market Gardening in Österreich vor und beschreibt die Marktgärtnerei mit 8 Prinzipien:

1. Gar nicht kleinlich: kleinstrukturiert

Unzählige Quadratkilometer, die mit riesigen Erntemaschinen bearbeitet werden: Das wird man beim Market Gardening nicht finden. Es handelt sich dabei um kompakte Anlagen von 0,5 bis 3 Hektar, die zu Fuß gut begehbar sind. Das bedeutet: Kleine Geräte und wenig Personal reichen aus, um die Gärten zu bewirtschaften.

2. Was die Jahreszeit hergibt: echt saisonal

Saftige Tomaten im Juli, knackige Karotten im September: Market Gardening ist Gärtnern im Rhythmus der Jahreszeiten. Das Ergebnis sind geschmacksintensive Lebensmittel – und ein energiearmer, klimaschonender Anbau. So wird z. B. die künstliche Beheizung von Glashäusern auf ein Minimum reduziert und beschränkt sich im Wesentlichen auf die Jungpflanzenanzucht.

3. Kein Bock mehr auf Einheitsbrei: vielfältig

Wusstest du, dass es Mini-Gurken gibt, die vom Aussehen einer Traube ähneln? Oder wie wäre es mit einer stacheligen Horngurke? Die Natur bietet nämlich eine unglaubliche Palette an Gemüsesorten – die uns aus dem Supermarkt leider nicht bekannt ist. Im Market Gardening will man diese Vielfalt feiern und bewahren und baut deshalb z. B. auch in Vergessenheit geratene Sorten an.

4. Gut für uns alle: biologisch

Market Gardening ist mehr als „nur“ ein Bio-Zertifikat, das man irgendwo draufklebt. Vielmehr geht es um das große Ganze – um ein Arbeiten mit der Natur statt gegen sie. Sei es, dass Nützlinge aktiv gefördert werden oder der Boden mit anfallendem Grasschnitt gedüngt wird: Ziel ist immer eine dauerhafte und regenerative Bewirtschaftung, wo alle Lebewesen ihren Teil beizutragen haben.

5. Füllen wir die Bäuche: produktiv

Klar ist aber auch: Die Marktgärtnerei ist keine Spielerei, sondern soll Menschen ernähren. Deshalb sollen die Ernte-Erträge maximiert werden – jedoch stets auf nachhaltige Art und Weise. Dazu experimentieren Marktgärtner*innen zum Beispiel mit kluger Anbau- und Flächenplanung sowie innovativen gärtnerischen Methoden.

6. Ohne viel Schnickschnack: investitionsextensiv

Salopp ausgedrückt heißt das so viel wie: Man braucht nicht viel Zeug. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft sind keine großen Maschinen notwendig. Stattdessen wird großteils mit einfacheren Handgeräten gearbeitet. So bleiben die Betriebskosten gering und die Gärtnerei wirtschaftlich rentabel.

7. Geteiltes Essen macht mehr Spaß: konsument*innennah

Woher kommt eigentlich das Essen auf meinem Teller? Welche Gesichter stecken dahinter? Das sind Fragen, auf die das Market Gardening eine Antwort liefern will. Denn ein Grundgedanke dahinter ist die Begegnung mit anderen. So entsteht eine Gemeinschaft, die auch gegenseitig solidarisch ist, wenn es z. B. einmal Missernten geben sollte.

8. Das lohnt sich garantiert: ökonomisch und ökologisch

Market Gardening ist aber auch pragmatisch: Damit das Gärtnerei-Projekt keine Eintagsfliege bleibt, muss der Betrieb sich rentieren. Deshalb steht besonders das effiziente Wirtschaften im Vordergrund. Anbaumethoden, mit denen sich viel Ertrag erzielen lässt, Verbesserung von Arbeitsabläufen und kluge Vermarktung: All das sind Grundsätze, die sicherstellen, dass die Gärtnerei auch ökonomisch nachhaltig ist.

Gemüsebeete und geerntete Tomaten und Kartoffeln
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Market Gardening: Mit Gemüsepower in eine nachhaltige Zukunft!

Letztendlich ist der Gedanke hinter Market Gardening relativ simpel: Wie produzieren wir Lebensmittel, sodass alle glücklich sind – die Natur, die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen? Ein bisschen pathetisch gesagt, geht es also um das gute Leben für uns alle. Dass dazu pralle Sonnentomaten und bissfester Kohlrabi gehören – das wissen wir bei Löwenzahn schon lange!

 

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