Wer knabbert da an meinem Gemüse?

Von Plagegeistern und kleinen Helfern. Pflanzen schützen, Gleichgewicht fördern, Vielfalt begrüßen
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ISBN 978-3-7066-2683-5 | 192 Seiten, gebunden

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Wirf lästige Ernteabstauber im Blattumdrehen aus deinem Gemüsebeet

Dieses Buch wird klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.


Du chillst in der Hängematte in deinem Garten und bist mächtig stolz auf dein üppig sprießendes Gemüse in Topf und Beet: der riesige Zucchino, der dir bald über den Kopf wächst, die leuchtend violette Aubergine, die zwischen all dem Grün hervorluchst oder die perfekt geformten Brokkoli-Röschen – ein einziger Gemüse-Traum! Doch dann das: Dein mit Liebe gezogener Salat hat plötzlich mehr Löcher als Blätter und auf deinen sommersonnigsten Tomaten haben sich weiße, wuselige Tierchen eingenistet? Blattläuse, Milben, Wühlmäuse oder schleimige Nacktschnecken fressen dir vor der Nase das Gemüse weg? Dann haben wir hier den perfekten Erste-Hilfe-Ratgeber gegen Schädlinge in deinem Garten für dich.


Von mutigen Kampfläusen, grunzenden Schnecken und skrupellosen Erbsenwicklern oder: Don’t panic im Gemüsegarten
Du hast sie also bemerkt, die kleinen fiesen Vielfraße, die sich gierig über dein Gemüse hermachen? Zunächst einmal: nicht in Panik verfallen. Und dann mit der Ruhe: Wie kannst du erkennen, wer es sich auf deinem Gemüse gemütlich gemacht hat? Schnapp dir eine Lupe und begib dich auf Spurensuche. Mithilfe eines genauen Täterprofils, allen möglichen nützlichen Tipps und Tricks, die dir Fiona Kiss und Andreas Steinert in ihrem Buch liefern, findest du schnell und einfach heraus, wer die Vitamin-Schmarotzer sind. In 40 ausführlichen Porträts erfährst du nicht nur die besten Rauswurf-Methoden, sondern auch jede Menge Interessantes, Skurriles und (sogar) Wunderbares über die kleinen Tierchen, die sich über deine saftig-süßen Karotten hermachen, und lernst sie so von einer ganz neuen Seite kennen. Und wenn du sie dann immer noch loswerden willst, dann ist es an der Zeit, die richtigen Maßnahmen gegen die Schädlinge zu ergreifen: Brüh dir einen natürlichen und zu 100% biologischen Zaubertrank (Jauche oder Tee) – der deinen Gemüsepflanzen guttut und die dreisten Eindringlinge vertreibt. Denn: Wir wollen die Ernte ja retten, nicht vernichten.


Lass uns feiern: Nützlingsparty im Gemüsebeet
Wenn die Schurken fürs Erste verbannt sind, legen wir richtig los: und schmeißen eine fette Gartenparty. Und dafür solltest du ein paar schicke Nützlinge einladen. Die auch gerne längerfristig bei dir einziehen dürfen. Denn: Die kleinen Superhelden Marienkäfer, Igel oder Spitzmaus sorgen für das allgemeine Wohlbefinden und die richtige Balance in deinem Gemüsegarten. Blattlaus, Schnecke und Co. sind für sie ein Festtagsschmaus – und du bist die frechen Fieslinge los! Und: Das saftige, knackige und geschmacksbombastische Gemüse gehört wieder dir allein, oder eben allen, mit denen du es teilen möchtest.



  • Erste Hilfe im Gemüsebeet: mit natürlichen und umweltschonenden Mitteln, die deine Gemüsepflanzen schützen und unliebsame Schmarotzer à la Raupen, Larven und Co. vertreiben. Und das natürlich zu 100 % biologisch.

  • Von mutigen Kampfläusen und skrupellosen Erbsenwicklern: Wir holen sie alle vor den Vorhang und zeigen dir die interessantesten, lustigsten und skurrilsten Seiten deiner Gartenbewohner.

  • Mit Pauken und Trompeten soll deine Gartenparty gefeiert werden – und dafür darfst du ein paar echte Nützlings-VIPs auf der Gästeliste nicht vergessen: lad doch Schwebfliegen, Raubmilbe und Co. zu dir ein!

Fiona Kiss, Andreas Steinert
Wer knabbert da an meinem Gemüse?
Von Plagegeistern und kleinen Helfern. Pflanzen schützen, Gleichgewicht fördern, Vielfalt begrüßen
ISBN 978-3-7066-2683-5
192 Seiten, gebunden
Erscheinungstermin: 30.06.2021
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2 Bewertungen für „Wer knabbert da an meinem Gemüse?“

  1. Lidia Duarte da Silva

    Bewertung:
    Das Cover ist unheimlich gelungen, wunderschön und lockt sofort in dieser kinderfreundlichen Art. Auch der Titel passt sich dem an. Besser hätten die Autoren es nicht machen können. Ich hatte durch das Cover wie einige meiner Leserkumpanen die Vorstellung, im Buch finden sich diese Art Zeichnungen wieder. dem ist aber nicht so. Die Aufmachung und Farben innen passen zum Cover, aber uns werden echte Fotos präsentiert. Natürlich gibt es auch Zeichnungen, diese dienen aber eher als Schmuck und befinden sich an den Rändern.

    Das Inhaltsverzeichnis gestaltet sich so:

    Von verlausten Kohlköpfen und anderen tierischen Problemen im Gemüsegarten

    Auf Spurensuche im

    weiterlesen
    Gemüsebeet

    Oberstes Gesetz im Gemüsebeet: Pflanzenschutzmittel nur im Notfall

    Das große Fressen: Beißen, saugen & bohren im Beet – Die sogenannten Schädlinge

    Boost it up! Das Immunsystem der Pflanzen

    With a little help from my friends: Nützlinge im Gemüsegarten

    Mit Tricks und Physik – Vorbeugender Pflanzenschutz

    Multikulti im Gemüsegarten oder: Wer will mit wem oder lieber nicht gemeinsam ins Beet

    Zaubertränke: Brühen & Jauchen selbst gemacht

    Für alle, die noch nicht genug vom Gewusel haben: Der Anhang

    Das Inhaltsverzeichnis ist farbig unterteilt; der Schädlingsteil rot und braun, der Nützlingeteil hellgrün und dunkelgrün, die gelb farbigen Kapitel im Buch sind hier nur mit Überschrift und gelb, grün und rot gefärbt. und der Rest gelb und schwarz.

    Das Inhaltsverzeichnis führt schon auf, was man im Buch findet: Schädlinge, Nützlinge, Jauchen zum selber Brühen, Informationen zum Netzwerk der Natur allgemein und Tipps & Tricks.

    Den Schädlingsteil finde ich es etwas durcheinander gemacht. Anders als bei den Nützlingen, werden hier auch Tierfotos bei Steckbriefen gezeigt, die mit dem Tier nichts zu tun haben bzw. das es nicht das Tier ist. Mir ist das zu wirr. Beim Nützlingsteil wiederum finde ich es schön übersichtlich; Steckbriefe zu den jeweiligen Nützlingen. Das erleichtert das Lesen und das Verständnis. Vor allem bei so viel Input, das hier drinsteckt, braucht es viel Ordnung. ich war zum Teil sehr überfordert. Ich habe auch nicht alles verstanden, manches habe ich auch neu gelernt, wie Nadelkompost. Was genau das ist, wird hier leider nicht beschrieben.

    Anbei gibt es ein Poster. Es enthält eine Übersicht über die im Buch beschriebenen Tiere; wann sie vorkommen, zu was sie zählen, wo sie vorkommen und Tipps dazu. Hier wären aber auch eine kurze Zeichnung der Tiere sinnvoll. Ich kann mir unter manchen nichts vorstellen.

    Ich hätte manche Kapitel anders angeordnet, Beispiel „Boost it up! Das Immunsystem der Pflanzen“; das hätte ich eher nach dem Nützlingsteil gesetzt.

    Was ich auf keinen Fall unerwähnt lassen möchte, ist der kleine Flyer des Verlages, der im Buch steckte. Den habe ich auch erst sehr spät entdeckt, denn er ist so dünn, dass er im hinteren Buchteil gar nicht auffiel. Ein geniales Infoblatt über die Löwenzahn-Bücher. Ein kleiner Ausschnitt:

    Löwenzahn-Bücher kannst du vergraben, kompostieren, anknabbern …
    als Sitzplatz nutzen, als Sonnenblende … und was dir sonst noch so einfällt. Und klar, du kannst sie lesen.
    Denn zugegeben – es wär‘ schon schade, wenn wir sie in eine so außergewöhnliche Schale werfen und du sie an deine Regenwürmer verfüttern würdest. Könntest du aber! Jedenfalls den Innenteil.

    Der Flyer zeigt, wie der Verlag handelt. Ökologisch und mit viel Nachdenken. Darum geht es auch in diesem Buch. Es wird sehr oft deutlich gemacht, dass Chemie nicht die Lösung ist, zumindest meistens nicht, und die Natur viele Hilfsmittel hat. Und mal logisch gedacht: Muss sie ja! Schließlich gibt es sie länger als uns Menschen und sie hat nicht auf uns gewartet. Sie ist auch nicht auf uns angewiesen. Ich finde es immer noch sehr erstaunlich, was die Natur alles für Heilmittel hat, für jede Beschwerde gibt es was, man muss es nur wissen. Und was an Wissen vor Jahrhunderten und Jahrtausenden verloren gegangen ist, das wissen wir nicht. Vieles, was wir als neue Entdeckung loben, könnten unsere Vorfahren längst alltäglich genutzt haben.

    Fazit:
    Mein erster Eindruck war: Vielfältig, viel Input und tolle Aufmachung.

    Das Buch ist toll gemacht. Mein großer Kritikpunkt ist die unübersichtlich gemachten Seiten der Schädlinge. Diesen Bereich finde ich zu wirr, dagegen ist der Teil der Nützlinge sehr geordnet. Die Infos sind so zahlreich, dass ich das Buch mehrmals lesen muss, um die Sachen zu behalten. Also wirklich ein Buch zum immer wieder reinlesen. Am Anfang kann das Buch einen wirklich überfordern, ich musste mehrere Pausen einlegen, um alles sacken zu lassen. Aber mit einmal lesen kommt man hier nicht durch. Das Buch ist wirklich ein toller Ratgeber, den man mehrmals in die Hand nehmen muss, um ausreichend Informationen beisammen zu kriegen – im Kopf.

    Wer sich also näher mit Mutter Natur und ihren Geschöpfen befassen möchte, anstatt direkt die Chemiekeule draufzuschwingen, der hat mit diesem Buch das ideale Werkzeug. Für mich wegen der großen Kritik noch 4,5 Sterne.

    • Marina

      Vielen Dank für die ausführliche Rezension und die lieben Worte. Wir freuen uns über jede Kritik und Anregung und nehmen deine genannten Punkte sehr gerne auf und schauen sie uns genauer an. Wir wünschen dir viel Freude mit dem Buch!

  2. Sabine Krauß

    Ein wirklich rundum gelungenes Buch. Es besticht schon durch das einmalige Cover was jeden animiert darin blättern zu wollen. Dazu kommt das verwendete Material: Das Buch fühlt sich sehr hochwertig an und hat eine tolle Struktur – auch die einzelnen Seiten – man hat „etwas in der Hand“ und dennoch bleibt es umweltfreundlich und plastikfrei. Vom Inhalt her ist es sehr gut gestaltet. Es bietet viele Informationen sowohl für Anfänger als auch für Profis. Details aber auch Grundlagen werden verständlich erklärt. Die Gestaltung ist unheimlich ansprechend. Ein echter Hingucker und ein Zugewinn für jeden der Bücher mag!

    • Marina (Löwenzahn Verlag)

      Liebe Sabine,
      wir freuen uns sehr über deine lieben Worten und hoffen, du hast noch ganz viel Freude mit deinem Buch! 🙂 Liebe Grüße, Marina und die Löwenzähne

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